Ob Haus oder Wohnung: Lübeck und seine Angebote
Die Hansestadt unweit der Ostsee im Norden unseres Landes gehört zu den meistbesuchten Städten der Region, weist viele Baudenkmäler und historische Sehenswürdigkeiten auf. Auch als Wohnort ist Lübeck bei vielen begehrt.
Die Universitätsstadt Lübeck hat knapp 210.000 Einwohner und ist somit die zweitgrößte des Bundeslandes. Die Entfernung zur südlich gelegenen Elbmetrople beträgt nur 65 km, so dass viele Bewohner täglich pendeln, um an ihren Arbeitsplatz zu gelangen. Wie nahezu alle Städte weist auch Lübeck eine Reihe von bevorzugten Wohngegenden auf. Vor allem Mietobjekte an den Ufern der beiden Flüsse oder in der mittelalterlichen Altstadt, die teilweise zum Weltkulturerbe gehört, sind gefragt.
Lübeck wird auch "Stadt der sieben Türme" oder "Tor zum Norden" genannt und ist eine Hafenstadt mit Tradition. Einer ihrer Ortsteile ist ein bekanntes Seebad (rund 14.000 Einwohner), in dem alljährlich Segelwettbewerbe veranstaltet werden. Auch hier möchten zahlreiche Menschen gerne wohnen, denn der Ort ist verkehrstechnisch für Bahn- und Autofahrer sehr gut angebunden. Die Lage am Meer und der kleinstädtische Charakter finden außerdem Anklang.
Um die Suche nach einer Wohnung in Lübeck zu intensivieren, kann man sich entweder in den Inseraten der Tageszeitungen umsehen oder aber einen Makler kontakten. Viele Wohnungssuchende bevorzugen das Internet, wo sich auf mehreren Seiten die aktuellen Angebote finden lassen. Die Auswahl an Mietobjekten ist groß und vielseitig. Ob man z. B. eine Doppelhaushälfte in der Innenstadt sucht oder eine sanierte Altbauwohnung in einem Jugendstilhaus, ein Appartement mit Blick aufs Wasser oder an der Ostee eine 4-Zimmer-Wohnung: Lübeck bietet etwas für jeden Geschmack. Die gelisteten Preise bezeichnen meist die Kaltmiete, so dass man sich über die zu erwartenden Nebenkosten gut informieren sollte. Die Mietpreise unterscheiden sich stark und sind abhängig von der Größe, der Ausstattung und der Lage des Hauses oder der Wohnung. Allerdings kann man auch in sogenannten guten Wohngegenden Glück haben, wenn man z. B. von privat mietet, als Nachmieter etwa oder bei einem Wohnungstausch. Studenten finden eine große Auswahl an Zimmern, z. B. in Wohngemeinschaften. Diese werden auch häufig am Schwarzen Brett der Fakultät oder in Studentenkneipen angeboten. Im Hochschulstadtteil kann man z. B. 1-Zimmer-Wohnungen für unter 400 Euro kalt mieten, in der Nähe des Klinikgeländes werden 3-Zimmer-Wohnungen gegen Kaltmiete in ähnlicher Preislage angeboten. Wer besonders zentral wohnen möchte, entscheidet sich vielleicht für eine 2-Zimmer-Wohnung in Bahnhofsnähe ab 400 Euro kalt.
Der Vorteil, sich im Internet zu informieren, besteht darin, dass man direkt mit dem Anbieter in Verbindung treten und möglicherweise einen individuellen Besichtigungstermin vereinbaren kann. Somit entfallen das häufig lästige Telefonieren oder die Wohnungsbesichtigung gemeinsam mit anderen Interessenten.